| |
Dienste und Infrastrukturen für mobile Netze · Basistechnologien · Michael Dyrna
[9]
Analoge Amplitudenmodulation wird zum Beispiel bei Kurz- und Mittelwelle-Radiosendern einge-
setzt. Amplitudenumtastung wird zum Beispiel bei Glasfaser-Ü bertragung genutzt. (Ein Lichtimpuls
reprä sentiert eine 1, Dunkelheit eine 0.)
2.2 Frequenz-Modulation
Quelle: David / Benker, Digitale Mobilfunksysteme, 1996
Quelle: Skript Prof. Sehmisch, FH Braunschweig
Bei der Frequenz-Modulation wird die Frequenz des Trä gersignals in Abhä ngigkeit vom Nutzsignal
verä ndert. Bei einem digitalen Nutzsignal muss nur zwischen zwei verschiedenen Frequenzen hin-
und her gesprungen werden. Bei einem analogen Nutzsignal verändert sich die Frequenz stetig.
Frequenz-Modulation benö tigt eine grö ß ere Bandbreite als Amplitudenmodulation, denn es werden ja
zwei Frequenzen verwendet (digital) bzw. ein Frequenzband (analog). Es ist dafü r weniger stö ran-
fä llig. (Ü berlagerung durch Mehrwegeausbreitung sowie Dä mpfung ä ndern die Amplitude, nicht aber
die Frequenz; trotz Rauschen kann Frequenz herausgefiltert werden.)
Frequenz-Modulation wird zum Beispiel beim UKW-Radio eingesetzt. Eine etwas abgewandelte Fre-
quenz-Umtastung als digitale Modulation verwendet zum Beispiel GSM.
2.3 Phasen-Modulation
Quelle: David / Benker, Digitale Mobilfunksysteme, 1996
?
Digitale Phasen-Modulation bedeutet, dass die Phase des Trä gersignals anhä ngig vom (digitalen)
Nutzsignal verä ndert wird. Bei einer 2-Phasen-Umtastung (Binary Phase Shift Keying) zum Beispiel
wird eine Trä gerschwingung mit Frequenz f mit +1 oder 1 multipliziert. Bei einer 4-Phasen-
Umtastung werden jeweils zwei Bit zusammen in vier verschiedene Phasen moduliert.
|  |
|
| |
|
|