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Dienste und Infrastrukturen für mobile Netze · Basistechnologien · Michael Dyrna
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Verä nderung eines Trä gersignals in Abhä ngigkeit eines Nutzsignals. Das Trä gersignal eine Sinus-
schwingung kann in Amplitude, Frequenz und Phase verändert werden.
Antenne
Antenne
Modulation
Demodulation
Bei der digitalen Modulation werden digitale Daten in ein sog. analoges Basisbandsignal umgesetzt.
Digitale Modulation ist auf jedem Medium notwendig, ü ber das keine Daten digital ü bertragen wer-
den kön nen. (Im Fall von analogen Telefonleitungen z.B. übernimmt ein Modem diese Aufgabe.)
Bei der drahtlosen Kommunikation ist zusätzlich noch eine analoge Modulation des generierten Basis-
bandsignals notwendig, um dessen Mitten-Frequenz auf die Trä gerfrequenz fü r die Funküber tragung
zu verschieben.
Dies hat mehrere Gründe: Zum einen muss die Länge einer Antenne ungefähr so groß wie die Wel
len-
lä nge der Signale sein. Eine Antenne zur Ü bertragung des Basisbandsignals (das i.d.R. eine sehr ge-
ringe Frequenz hat) mü sste somit viele Meter lang sein. Auß erdem ist eine hö here Trä gerfrequenz
nö tig, damit die ü bertragenen elektromagnetischen Wellen bestimmte Eigenschaften haben. (Jeder
Frequenzbereich hat charakteristische Vor- und Nachteile.) Weiterhin wä re ohne analoge Modulation
kein Frequenz-Multiplex möglich, der im nächsten Ab schnitt erklärt wird.
2.1 Amplitudenmodulation
Quelle: David / Benker, Digitale Mobilfunksysteme, 1996
Bei der Amplitudenmodulation wird die Amplitude des Trä gersignals abhä ngig vom Nutzsignal ver-
ä ndert. Ist das Nutzsignal digital, ergeben sich nur zwei unterschiedliche Amplituden. Ist das Nutz-
signal analog, wird die Amplitude des Trä gersignals stufenlos verä ndert. (Fü r digitale Modulation
wird hä ufig auch das Wort Umtastung verwendet. Das Verfahren ist aber fü r analoge und digitale
Signale dasselbe.)
Die Amplitudenmodulation ist zwar sehr einfach, aber auch sehr stö ranfä llig, weil Mehrwegeausbrei-
tung, Rauschen und Dä mpfung das Signal sehr stark beeinflussen und ein Stö rsender auf derselben
Frequenz das Signal überlagern kann.
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