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Basistechnologien für mobile Netze

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Dienste und Infrastrukturen für mobile Netze · Basistechnologien · Michael Dyrna [6] Wenn  Elektronen  sich  in  einem  elektrischen  Leiter  bewegen,  entstehen  elektromagnetische  Wellen. Umgekehrt verursachen elektromagnetische Wellen eine Ablenkung von Elektronen. Durch diesen Ef- fekt kann es passieren, dass schlecht abgeschirmte Datenkabel, die nahe beieinander liegen, sich ge- genseitig stören. Bei der drahtlosen Ü  bertragung macht man sich diesen Effekt zunutze: Man legt ein elektrisches Sig- nal  an  eine  Antenne,  die  Antenne  erzeugt  elektromagnetische  Wellen,  die  an  die  Umgebung  abge- strahlt werden. Die Energie dieser Wellen hä ngt von der Stä rke des elektrischen Signals und von der Abstrahl-Charakteristik  der  Antenne  ab.  Wenn  eine  Antenne  umgekehrt  elektromagnetische  Wellen auffängt, induziert sie dadurch ein elektrisches Signal auf den angeschlossenen Leiter. Eine  Antenne  ist  selbst  nichts  anderes  als  ein  nicht-isolierter  elektrischer  Leiter.  Eine  optimale Abstrahl-Charakteristik  hat  die Antenne, wenn ihre Lä nge der Wellenlä nge des Signals (oder einem kleinen Teiler oder einem kleinen Vielfachen der Wellenlänge) entspricht. Da  die  drahtlose  Ü  bertragung  also  nur  durch  (elektromagnetische)  Wellen  geschehen  kann,  mü ssen die  zu  ü bertragenden  Daten  durch  ein  periodisches  Signal  dargestellt  werden.  Dieser  Vorgang  heiß t Modulation und wird im nächsten Abschnitt genauer vorgestellt. Die  einfachste  periodische  Funktion  ist  die  Sinus-Funktion.  Anhand  derer  wollen  wir  uns  ansehen, welche Parameterwerte wir alle verändern können, um Daten zu repräsentieren: ( ) ( ) g  t A f  t t t t = + sin  2p j Signalparameter sind die Amplitude A, die Frequenz f und die Phasenverschiebung j. Die Amplitude ist der Abstand der Hoch- und Tiefpunkte zum Ursprung. Die Frequenz ist die Anzahl der Schwingun- gen pro Zeit. (Der Kehrwert der Frequenz ist die Periodendauer.) Die Phasenverschiebung (oder ein- fach Phase) ist die Verschiebung des Signals in der Zeit zum Signal ohne Phasenverschiebung. Alle drei Parameter können über die Zeit verändert werden. 1.3 Störungen Die Effekte, die im Abschnitt ü ber die Signalausbrei- tung  erklä rt  wurden  (Reflexion,  Streuung,  Beugung), bewirken, dass ein Signal zwischen Sender und Emp- fä nger nicht genau einen Weg nimmt, sondern aufge- spalten  ü ber  viele  Wege  zum  Empfä nger  gelangen. Dieser Effekt als Ganzes heißt  Mehrwegeausbreitung.   Sender
  
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