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Basistechnologien für mobile Netze

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Dienste und Infrastrukturen für mobile Netze · Basistechnologien · Michael Dyrna [3] Das  Wort  „ Mobilitä t“    bedeutet,  dass  jemand  oder  etwas  sich  bewegen  kann.  Wer  oder  was  ist  also „mobil“ im Sinne der Informationstechnik und kann sich bewegen?   Wenn der Nutzer eines Systems mobil ist, spricht man von Benutzer-Mobilität . Er kann die Dienste des  Systems  an  unterschiedlichen  Orten  nutzen.  Die  Kommunikationsdienste  folgen  ihm  also  nach. Typische  Beispiele  hierfü r  sind  die  Anruf-Weiterschaltung  am  Telefon  oder  ein  WWW-Dienst,  den der  Benutzer  von  jedem  internetfä higen  Computer  aus  nutzen  kann  und  dessen  Oberflä che  immer gleich aussieht.   Sind die Endgerä te eines Systems mobil, so spricht man von Endgeräte -Mobilität . Das Kommunika- tionsgerä t  selbst  kann  also  seinen  Ort  wechseln  –   ob  mit  oder  ohne  seinen  Benutzer  –   und  ist  auch wäh rend  der  Bewegung  arbeitsfä hig.  Typische  Beispiele  hierfü r  sind  Mobiltelefone  oder  Palmsize Computers. Abzugrenzen sind portable Endgerä te, die zwar nicht an einen Ort gebunden sind, wä h- rend des Ortswechsels aber nicht oder nicht vollständig nutzbar sind, wie zum Beispiel eine Note book mit Netzwerkkarte.   Von Session-Mobilität  ist die Rede, wenn eine aktive Sitzung eines Dienstes vom Benutzer unterbro- chen und auf einem anderen Endgerä t fortgefü hrt werden kann. Dies ist zum Beispiel bei Telefonan- lagen der Fall, wo der Teilnehmer ein Telefongesprä ch (Session) auf einen anderen Apparat umleiten kann, um es dort entgegenzunehmen und fortzufü hren. Das Thema Session-Mobilitä t ist noch in For- schung, denn auch bei Datendiensten sind Anwendungsfälle denkbar, in denen Session -Mobilität Sinn macht.  So  kö nnte  der  Benutzer  zum  Beispiel  das  Ausfü llen  eines  Formulars,  das  Bearbeiten  eines Textes oder das Online-Shopping unterbrechen und nahtlos an einem anderen Endgerät fort setzen.   Wie die Beispiele gezeigt haben, gibt es verschiedene Formen von Mobilitä t, die keinesfalls alle auf drahtloser Kommunikation beruhen. Die Begriffe „ mobil“   und „ drahtlos“   dü rfen also aus keinen Fall als gleichbedeutend angesehen werden. Es existieren sowohl Systeme, die mobil aber nicht drahtlos sind, als auch drahtlos und nicht mobil. Ein Beispiel fü r den ersten Fall wä re ein Notebook mit Netz- werkanschluss. Das ist mobil (genauer: portabel) und dennoch auf leitungsgebundene Kommunikation angewiesen. Ein Beispiel für den zweiten Fall wäre ein drahtloses Computernetzwerk (Wireless LAN) mit fest-installierten Rechnern.   Die fü r dieses Seminar relevante Art der Mobilitä t ist die Endgerä te-Mobilitä t, die im folgenden ge- meint ist, wenn von „Mobilität“ die Rede ist. Wie  wird  nun  Mobilitä t  erreicht?  Und  welche  Hü rden  mü ssen  Endgerä te  ü berwinden,  um  mobil  zu werden?   Nicht-mobile  Endgerä te  sind  durch  bestimmte  Faktoren  an  ihre  Umgebung  gebunden.  Bei  der  Ent- wicklung von mobilen Endgeräten ist die Aufgabe, diese Bindungen zu überwinden. Bindung an Umgebung Lösung Größe, Gewicht kleine Bauweise Stromversorgung Batteriebetrieb / sparsame Hardware Datenkommunikation drahtlos (Funk, IR) Sicherheit Verschlüsselung Ein Hindernis ist die Grö ß e und das Gewicht der Gerä te. Mobile Endgerä te mü ssen daher klein und leicht sein, damit sie einfach transportiert werden kö nnen. Die kleine Bauweise bringt aber Probleme mit sich. So sollten die Geräte trotzdem robust sein und komfortabel zu bediene n. Innovative Ein- und Ausgabe-Devices  sind  also  gefragt. Zur Eingabe werden heute ü blicherweise kleine Tastaturen oder
  
Mobile Commerce. Grundlagen und Techniken (Taschenbuch)
von Klaus Turowski,
Key Pousttchi
Siehe auch:
Mobile Commerce. Grundlagen, Geschäftsmodelle, Erfolgsfaktoren
von Günter Silberer
Mobile Marketing
von Alexander Oswald
Mobile Marketing
von Tobias Clemens
Grundkurs Mobile Kommunikationssysteme. Von UMTS, GSM und GPRS zu Wireless LAN und Bluetooth Piconetzen
von Martin Sauter
 
    
     
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