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Basistechnologien für mobile Netze

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Dienste und Infrastrukturen für mobile Netze · Basistechnologien · Michael Dyrna [18] benachbarten Basisstation die Signalstä rke zur aktuellen Basisstation um einen gewissen Schwellwert über schreitet, wird der Handover veranlasst.   Dieser  Schwellwert  ist  mit  groß er  Vorsicht  zu  wä hlen:  Ist  er  zu  groß ,  verbleibt  die  Mobilstation  zu lange in einer Zelle mit zu schlechter Verbindungsqualitä t. Im schlimmsten Fall reiß t die Verbindung ab. Ist der Schwellwert zu niedrig, kann es passieren, dass eine Mobilstation stä ndig zwischen zwei oder mehreren Basisstationen hin- und her springt.   BSalt MS BSneu HO-Entscheidung Messbericht HO request HO acknoleged HO command Verbindungsaufbau HO complete   Der  Vorgang  des  Handover  funktioniert  grob  wie  folgt:  Die  alte  Basisstation  fordert  bei  der  neuen einen Handover an („ HO requested“ ). Die neue Basisstation richtet einen Verbindungs-Kanal ein und gibt der alten Basisstation die Kanalinformation zurü ck („ HO acknowledged“ ). Die alte Basisstation gibt daraufhin der Mobilstation den Befehl, mit der neuen Basisstation auf dem neuen Kanal Verbin- dung  aufzunehmen  („ HO  command“ ).  Ist  der  Verbindungsaufbau  erfolgreich,  gibt  die  neue  Basis- station der alten den Befehl „ HO complete“ , damit diese den alten Kanal freigeben kann. Der Hand- over ist vollständig. 7. Zusammenfassung Mit dieser Arbeit wurden die Grundlagen der drahtlosen Kommunikation für die folgenden Seminar - vorträge gelegt. Das Verhalten elektromagnetischer Wellen als Trä ger fü r drahtlos ü bertragene Daten wurde genauer betrachtet  und  die  spezifischen  Eigenschaften  der  drahtlosen  Ü  bertragung  gegenü ber  der  leitungs- gebundenen   aufgezeigt.   Durch   unterschiedliche   Modulationsverfahren   werden   digitale   Daten   in elektromagnetische  Wellen  umgewandelt.  Verschiedene  Multiplex-Verfahren  erlauben  die  gleich- zeitige  Nutzung  der  Luftschnittstelle  durch  verschiedene  Sender-Empfänger -Paare.  Unterschiedliche Zugriffsverfahren regeln den Zugriff der Endgerä te auf die durch Multiplex geschaffenen Kanä le. Als oberste Schicht (unter den Diensten) stehen verschiedene Modelle zur Verfügung, ein mobiles Netz zu organisieren.   Jedes System muss sich also fü r ein Modulations-, Multiplex- und Zugriffsverfahren sowie eine Art der  Organisation  der  Infrastruktur  entscheiden  und  dabei  die  Anforderungen  (Qualitä t,  Anzahl  der Nutzer, nö tige Bandbreite, Sprach- oder Datenü bertragung, Kosten fü r System und Endgerä te, usw.) und   sonstigen   Rahmenbedingungen   (lizenzierte   Frequenzbä nder,   etc.)   berü cksichtigen.   Welche Verfahren  die  einzelnen  Systeme  (GMS,  UMTS,  BlueTooth,  DECT,  WLAN,  usw.)  nutzen,  werden wir in den kommenden Vorträgen erfahren.
  
Mobile Business und M-Commerce - Die Märkte der Zukunft erobern (Gebundene Ausgabe)
von Jörg Zobel
Siehe auch:
Mobile Business. Märkte, Techniken, Geschäftsmodelle
von Bernd Diederich
Mobile Commerce. Grundlagen und Techniken
von Klaus Turowski
Sonstige Artikel:
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