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Basistechnologien für mobile Netze

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Dienste und Infrastrukturen für mobile Netze · Basistechnologien · Michael Dyrna [16] In dem Modell, das für Mobilfunksysteme meistens verw endet wird, ist eine Zelle sechseckig. Zwei benachbarte Zellen dü rfen keine gleichen Frequenzblö cke benutzen, weil sich die Zellen sonst gegenseitig stö ren wür den.  (Das  Signal  breitet  sich  in  der  Realitä t  eben  nicht  wirklich sechseckig aus.) Mit der Sechseckform lassen sich nun die dem System zur  Verfü gung  stehenden  Frequenzen  optimal  ausnutzen:  Unterteilt man  das  Frequenzband  in  nur  drei  unterschiedliche  Frequenzblö cke, kann man die Frequenzblö cke den Zellen so zuordnen, dass keine zwei benachbarten Zellen denselben Frequenzblock nutzen.   In  der  Realitä t  ist  die  Zellplanung  noch  viel  komplexer.  Wie  Basisstationen  anzuordnen  sind,  hä ngt von ä uß eren Rahmenbedingungen ab (Lizenz, Miete eines Standorts), von der Bebauung und von der Anzahl der Nutzer (eine Zelle kann nur eine begrenzte Anzahl Nutzer aufnehmen).   6.2 Ein- und Mehrbereichsnetze Funknetze  sind  Netze,  bei  denen  Kommunikationspartner  ü ber  einen  drahtlosen  Kanal  miteinander kommunizieren.   Im  einfachsten  Fall  kö nnen  alle  Partner  mit  einer  einzigen  Zelle  versorgt  werden.  In  diesem  Fall spricht  man  von  einem  Einbereichsnetz.  Beispiele  wä ren  der  Seefunk  oder  ein  BlueTooth-ad-hoc- Netz.   Einberichsnetze sind aber die Ausnahme. In der Regel bestehen Funknetze aus mehreren Zellen und werden in diesem Fall als Mehrbereichsnetz bezeichnet. Ziel ist natü rlich, mit den Zellen einen mö g- lichst großen (geographischen) Bereich zu versorgen. Bei  einem  Mehrbereichsnetz  ohne  zusä tzliche  Zellinfrastruktur  mü ssen  sich  die  Zellen  soweit  ü ber- lappen,  dass  ein  Pfad  zwischen  allen  Partnern  besteht  (zum Beispiel  mehrere  sich  ü berlappende  ad- hoc-Netze, deren Endgeräte das Weiterleiten von Datenverkehr unterstützen). In der Regel verfü gen Mehrbereichsnetze aber ü ber eine Zellinfrastruktur. Dann besitzt jede Zelle ein ausgezeichnetes  Endsystem,  eine  sog.  Basisstation.  Die  Basisstationen  sind  untereinander  ü ber  eine (schnellere)  Hintergrundinfrastruktur  miteinander  verbunden.  Das  kann  zum  Beispiel  per  Festnetz, Richtfunk oder Satellitenkommunikation sein. Die Idee ist also, nur die „ letzte Meile“    zum Teilneh- mer per Funk zu überbrücken. Den Sinn, die Vor- und Nachteile von Mehrbereichsnetzen mö chte ich im folgenden anhand des Mobilfunks diskutieren. Warum stellt ein deutscher Mobilfunk-Anbieter  nicht  einfach  eine  einzige  Basisstation  in  Frankfurt für alle seine Kunden in Deutschland auf? Wir haben gehö rt, dass die Frequenzbä nder knapp sind. Mit Frequenz- und Zeit-Multiplex zusammen könn te  man  in  einem  realistischen  Frequenzband  einige  zig  oder  einige  hundert  Kanä le  etablieren. Das  heiß t,  es kö nnten nur einige hundert Teilnehmer gleichzeitig telefonieren, was natü rlich viel zu wenig  ist.  Durch  die  Aufteilung  des  Raumes  in  Zellen  kö nnen  Frequenzbä nder  mehrfach  genutzt werden.   Wir  haben  weiterhin  gehö rt,  dass  das  Funksignal  mit  wachsender  Entfernung  zwischen  Sender  und Empfä nger  immer  schwä cher  wird.  Damit  auch  Mobiltelefone  am Bodensee  und  in  Flensburg  diese eine Basisstation in der Mitte Deutschlands erreichen, wä re eine enorme Sendeleistung nö tig, die mit BS BS BS BS
  
Geschäftsprozesse mit Mobile Computing (Business Computing) (Gebundene Ausgabe)
von Detlef Hartmann
Sonstige Artikel:
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von Ernst Bury
'Reisen ist leben, dann wird das Leben reich und lebendig' (Broschiert)
von Sven H. Rossel
Computernetzwerke (Taschenbuch)
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